Zootieren auf der Spur

Die Regionalpark Safari von Zoo zu Zoo richtet sich besonders an Familien mit Kindern. Die Radroute verbindet den Zoo Frankfurt und den Opel-Zoo in Kronberg im Taunus und erschließt die abwechslungsreiche Landschaft dazwischen. Wo würden sich Tiere aus den beiden Zoos wohl aufhalten, würden sie wie wir einen Ausflug machen können? Dieser Frage folgend stoßen aufmerksame kleine und große Radelnde entlang der Route immer wieder auf lustige und überraschende Tier-Stationen. Die Strecke kann in beide Richtungen befahren und in Etappen aufgeteilt werden, sodass sie sich gut an Tempo und Kondition anpassen lässt.

Per Rad durch die vielfältige Landschaft zwischen den beiden Zoos

Wo sich Zootiere entlang der Strecke wohlfühlen würden

„Safari“ heißt Reise und auf der Safariroute reist man über rund 25 Kilometer entweder vom städtischen Umfeld des Zoo Frankfurt durch Grünanlagen, Parks und den Frankfurter Grüngürtel bis in die Kulturlandschaft am Taunushang – oder umgekehrt durch die Taunuswälder und entlang von Gärten, Streuobstwiesen, Parks und Bächen bis zur Nidda und in die Großstadt. Hält man die Augen offen, begegnet man unterwegs an über 40 Punkten abgewandelten Verkehrsschildern, die jeweils einem anderen Zootier gewidmet sind. Warum würde sich dieses Tier, könnte es einen Ausflug machen, gerade hier aufhalten? Was müssten die Zootiere in unserer Umgebung beachten? Und wie sollten sich radfahrende Menschen verhalten, würden sie dem Tier hier begegnen? Kurze Texte an Affenspielplatz, Tigerliegewiese, Elefantentränke und all den anderen Stationen laden dazu ein, sich mit ursprünglichen Lebensräumen und Verhaltensweisen der Tiere zu beschäftigen. Unser Tipp: vorher das „Safari-Buch“ bestellen und auf die Radtour mitnehmen!

Abwechslungsreiche Strecke mit Optionen für kindgerechte Etappen

Die Safariroute ist als Radroute ausgeschildert, eignet sich aber auch gut für Ausflüge zu Fuß. Auf dem Fahrrad geübte Kinder benötigen für die knapp 25 km lange Strecke je nach Pausen etwa sechs bis sieben Stunden. Natürlich ist die Befahrung nur kürzerer Teilabschnitte möglich. Die Route lässt sich auch gut in Etappen erschließen. Im Frankfurter Stadtgebiet können ebene Teilstücke beispielsweise durch die Wallanlagen, zwischen Grüneburgpark und Rödelheim entlang von Kleingärtenanlagen sowie entlang der Nidda mit U- und S-Bahn erschlossen werden. Zwischen Frankfurt Nied, Sossenheim, Sulzbach und Schwalbach im Taunus bieten sich weitläufige Etappen durch Streuobstwiesen und offene Landschaften mit Weit- und Skylineblick ab/bis zu den gleichnamigen Bahn-Stationen an. Hier kommen auch schnellere Flitzer auf ihre Kosten. Zwischen dem Kronthaler Quellenpark und dem Opel-Zoo wird es an den Taunushängen waldiger und das Gelände etwas anspruchsvoller. Direkt am Opel-Zoo entlang ist ein kurzes steiles Teilstück (15% Steigung) zu meistern. Wer es bequemer mag, fährt die Route einfach in der anderen Richtung 😉 So oder so: ein Abstecher hinauf zum Hardtbergturm mit Rundumblick über Taunus und Mainebene lohnt!

Familienfreundliche Entdeckungstour

Die Safariroute ist für entdeckungs- und bewegungsfreudige Menschen aller Altersgruppen freigegeben. In den beiden Zoos am Start- und Zielpunkt lassen sich die Tiere, die für die Stationen Pate stehen, beobachten – wie auch viele weitere Arten. Wo die sich wohl aufspüren lassen würden, wenn sie auch auf Tour gehen könnten? Möglichkeiten bieten die vielen Grünflächen und Freiräume, die die Route verbindet, auf jeden Fall.

Höhenprofil safariroute
Höhenprofil Safari von Zoo zu Zoo: Zoo Frankfurt in Richtung Opelzoo